„Kunst (Kultur) ist ein Mittel der Erkenntnis“

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Scala-Gesprächsreihe „Lebensmittel Kultur“: Markus Gabriel

WDR 5 Scala – Hintergrund Kultur 03.02.2021 09:44 Min. Verfügbar bis 03.02.2022 WDR 5

Kunst und Kultur erreichen uns derzeit fast nur noch über das Internet – dabei sind sie so wichtig. „Es ist gut nachgewiesen, dass wir uns moralisch bessern in Auseinandersetzung mit Kunstwerken“, sagt der Philosoph Markus Gabriel.

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Die Kunst, denn ihr wohnt die Freiheit inne.

Kulturen! Betreten verboten

(Foto: Marc Burkhardt / Am Dünneckenberg)

Alle Jahre wieder… würdest Du an dieser Stelle die Einladung zur diesjährigen X-Mas Party und auch zur Mitgliederversammlung des Kulturbüro e.V. sehen. Doch 2020 war und ist anders als es sich alle vorgestellt haben. Die Pandemie erreicht nicht erst seit gestern jeden Winkel unseres Lebens und das geht nicht spurlos an uns vorbei. Grade jetzt ist es wichtig sich mit den Leidtragenden zu solidarisieren und gemeinsam Pläne nicht nur für die Zeit „danach“, sondern auch für die Zeit bis „dahin“ zu schmieden. Stillstand ist kein Standpunkt und schon gar nicht die Zukunft. Diese Worte wollen wir 2021 in Taten destillieren und mit Künstler*innen, der Veranstaltungsbranche, den Gastronomen und Dir ein Crescendo zur Normalität gestalten.

Darauf freuen wir uns sehr und wünschen Dir und Deinen Lieben Gesundheit, entspannte Feiertage und einen glitzernden Übergang in ein besseres Jahr 2021.

No Culture, No Life!
Euer Kulturbüro e.V. 

Weg der Kinderrechte – 29.08.2020

Weg der Kinderrechte

Das Jugendzentrum in Attendorn bietet ein breit gefächertes Programm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der Hansestadt an. Die Bandbreite reicht dabei von Offener Jugendarbeit, über Streetwork und Ferienaktionen bis zu kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten, Lesungen und Fahrten.Träger des Jugendzentrums ist der „Trägerverein Jugendarbeit e. V.“. Er ist gemeinnützig und anerkannter „Träger freier Jugendhilfe“. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe und Erziehung und die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. „Allen Kindern soll es gut gehen“ war immer das Motto des Jugendzentrums. Darüber waren sich auch die Vereinten Nationen einig und formulierten 1989 die Kinderrechtskonvention.

Die Initiative des Jugendzentrums K.I.A. – Kids in Attendorn – mit der heimischen Künstlerin Marlies Backhaus nahm diese Rechte zum Anlass mit Kindern und Jugendlichen einen Weg der Kinderrechte zu gestalten. Als Träger der Botschaften stehen überdimensionale Lollis, auf denen Kinderrechte und auch -Wünsche auf großen runden Schildern dargestellt sind. Für die Rückseite gestalteten die Kinder einen originellen bunten Lolli.
Die meisten jungen Teilnehmer wussten nicht, dass sie überhaupt Rechte haben, die ihnen ein würdiges Leben garantieren: z.B. Wasser, Nahrung, Bildung, Gleichbehandlung. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Kinderrechte“ wurde ihnen deutlich, dass diese Rechte nicht selbstverständlich sind, wie aktuell auch gewaltfreie Erziehung, Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung und sexuellem Missbrauch.
Deshalb hat sich die Initiative K.I.A. – Kids in Attendorn – des Jugendzentrums mit diesem Projekt beim Kulturrucksack NRW beworben. Dieser wendet sich speziell an Jugendliche, um sie für Kunst und Kultur zu interessieren, ihre eigene Kreativität wertzuschätzen und die anderer zu respektieren.

Seit Mai 2020 stehen 38 Schilder auf dem „Weg der Kinderrechte“ – einem Weg im wahrsten Sinne des Wortes, auf den 4 Stadtwällen in Attendorn. Sie fordern auf, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Augen vor Missständen nicht zu verschließen. Sie geben Hoffnung, dass sich Erwachsene von ihrem Überlegenheitsgefühl verabschieden.

Nach fast dreijähriger erfolgreicher- und kreativer Arbeit mit über 40 Kindern und Jugendlichen konnte der Weg der Kinderrechte auch mit Unterstützung des Kulturbüro e.V. fertiggestellt werden. Am 29.08.2020 wird der Weg von Bürgermeister Christian Pospischil offiziell eingeweiht. Anschließend werden ein Kurzfilm von Jan Backhaus und eine Broschüre den Entstehungsprozess dokumentieren.

Hier das Video zum Projekt: